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Preis für Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsgeschichte
Neue Ausschreibung November 2018

Das BBWA lobt alle zwei Jahre den „Preis für Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsgeschichte“ aus. Der Preis wurde 2014 anlässlich des 10-jährigen Bestehens des BBWA aus der Taufe gehoben und am 6. November 2015 erstmalig vergeben. Um die Erforschung der regionalen Wirtschaftsgeschichte Berlins und Brandenburgs weiterhin zu befördern, ruft das BBWA Studenten und Absolventen von Universitäten und Fachhochschulen zur Teilnahme an der Ausschreibung im November 2018 auf.

Teilnehmen können wirtschaftsgeschichtliche Studien in Form einer Diplom-, Master- oder Bachelorarbeit. Der Preis soll für die interdisziplinäre Förderung der Auseinandersetzung mit Wirtschaftsgeschichte Anreiz sein. Das heißt, es können sich Historiker und Historikerinnen, aber auch Studenten und Studentinnen der Soziologie, Literaturwissenschaft, Archivwissenschaft, Betriebs- und Volkswirtschaft, Kunstgeschichte oder anderer Fachrichtungen mit einem passenden Text für den Preis bewerben. Voraussetzung für die Teilnahme Studierender ist die Einschreibung an einer Universität oder Fachhochschule (Nachweis erforderlich).

Die Themen der einzureichenden Arbeiten sollen einen Bezug zur Wirtschaftsgeschichte der Region Berlin und Brandenburg haben. Die Arbeiten können sich mit wirtschafts-, unternehmens-, gesellschaftsgeschichtlichen u.a.m. Erkenntnissen befassen und sollen den aktuellen Forschungsstand widerspiegeln sowie den Wissenstand auf dem Gebiet der regionalen Wirtschaftsgeschichte bereichern. Arbeiten, die Archivquellen auswerten, sind besonders willkommen.

Der Preis ist mit einem Preisgeld dotiert und wird in geeigneter Form veröffentlicht. 

Preisträger 2015: Simon Lengemann
Preisverleihung unter der Schirmherrschaft von Edzard Reuter 

Die preisgekrönte Arbeit ist eine Masterarbeit am Lehrstuhl für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Humboldt-Universität Berlin mit dem Titel „Mieter, Hausbesitzer und Wohlfahrtsamt. Berliner Arbeiterviertel in der Großen Depression 1929 bis 1933“.

Preisträgerin 2017: Anna Rosemann
Preisverleihung unter der Schirmherrschaft von Klaus Wowereit

In ihrer Masterarbeit beleuchtet Anna Rosemann die Geschichte der ersten Agentur für Pressefotografie in Berlin „Zander & Labisch“: Sie zeichnet deren Entwicklung von der Gründung 1895 bis zu ihrer Zwangsauflösung 1939 – die Inhaber waren jüdischer Herkunft – nach und berücksichtigt dabei insbesondere fotografische und wirtschaftliche Gesichtspunkte. Die Firma porträtierte u. a. Theodor Fontane, Gerhart Hauptmann, Bertolt Brecht, Max Schmeling und Rudolph Virchow. Der Titel der Master-Arbeiti ist  „Zander & Labisch (1895-1939) – Eine Fotoagentur zwischen Moderneentwicklung und NS-Kulturpolitik“ .

Preis fr WiGesch 2017

Preis für Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsgeschichte

Um die Erforschung der regionalen Wirtschaftsgeschichte Berlins und Brandenburgs weiterhin zu befördern, ruft das BBWA Studenten und Absolventen von Universitäten und Fachhochschulen erneut zur Teilnahme an der Ausschreibung im November 2018 auf. 

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Praktikanten

Praktikum im BBWA

Langweilig? Nö, genau das, was mir Spaß macht! Den Computer mit Daten füttern, die hinterher durchsuchbar sind, dem Interessierten einen schnellen Überblick verschaffen und vielleicht sogar Lust auf mehr machen.

Ein Bericht

Veröffentlicht am 23. Juli 2015 im Archivspiegel

Alles hat ein Ende, auch meine Zeit hier im Wirtschaftsarchiv. Anfang Januar 2015 begannen meine sechs Monate am Eichborndamm 167, und Ende Juli diesen Jahres nehmen sie ihr Ende: Eine lehr- und abwechslungsreiche Zeit, die gefühlt viel schneller verstrich und von der ich keinen Tag missen möchte.

Ein großer Teil meiner Arbeit galt der Bearbeitung des Bestandes „Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e.V.“, der nun – vollständig verzeichnet und unter dem Kürzel V 2/5/1-615 ordentlich in Archivkartons verstaut – im Magazin seinen Platz gefunden hat. Bis dahin war es ein langer Weg. Insbesondere die Bearbeitung und Sortierung der Bildersammlung kostete einige meiner Nerven. Doch nicht zuletzt dank der tatkräftigen Unterstützung altgedienter VBKI-Mitglieder, die uns bei der Verschlagwortung von Personen, Orten und Ereignissen unschätzbare Dienste erwiesen, steht auch hier ein gutes Ergebnis zu Buche.

Neben der Bestandsbearbeitung waren meine Tage angefüllt mit der täglichen anfallenden Archivarbeit: dem Telefonat- und Posteingang, der Bearbeitung von Nutzeranfragen und der Betreuung der Nutzer vor Ort, Recherchen zu Unternehmen, Wirtschaftsstandorten, Bildmaterial etc., dem Schreiben von Artikeln zur Wirtschaftsgeschichte Berlins und Brandenburgs für den Archivspiegel-Blog oder Wirtschaftsmagazine und – ja – auch Kaffeekochen (denn frischer Kaffee ist überlebenswichtig, und ich war stets der Erste, dem er zu einem guten Start in den Tag verhalf!).

In guter Erinnerung werde ich auch die vom Wirtschaftsarchiv ausgerichteten Vortragsabende behalten, die mein Wissen um die Berliner Wirtschaft bereicherten und meinen Horizont erweiterten. Dank dieser und anderer Events kann ich nun etwas mit den Begriffen „Elektropolis“, „Industriekultur“ oder auch der „Berliner Mischung“ anfangen.

Mein Dank gilt Björn Berghausen und Archivar Raphael Hartisch, die mich in all meinem Tun unterstützten und mir stets mit Rat und Tat zur Seite standen. Schon im August werde ich das Wirtschaftsarchiv und die Zeit, die ich hier verbracht habe, vermissen.

 

KarriereKasten3OSZ

Archiv und Schule

Mit dem Oberstufenzentrum Banken und Versicherungen wurde vor acht Jahren eine Kooperation aufgenommen.  Seitdem wurden jährlich  mehrere Bildungsprojekte für die angehenden Bankkaufleute durchgeführt. Sie sind aus dem Alltag des Archivgeschehens nicht mehr wegzudenken.

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