IKA Mode Saal

22. Industriekulturabend am 14. Juni 2019
"Modemetropole Berlin"

Mit einer Besucherzahl in Rekordhöhe füllte sich der Goldberger-Saal des Ludwig-Erhard-Hauses der IHK Berlin am 22. Abend zur Industriekultur. Veranstaltet wurde er vom BBWA und seinem Kooperationspartner dem Verein für die Geschichte Berlins e.V., gegr. 1865.

Hauptthema des Abends war das modische Berlin vergangener Zeiten – wie es entstand und verschwand. Doch was kam dann? Lohnt sich auch ein Blick auf Gegenwart und Zukunft Berlins in Sachen Mode? Was hat Berlin in Gegenwart und Zukunft als Alternative zur alten Tradition zu bieten?

Nach der einleitenden Moderation von BBWA-Geschäftsführer Björn Berghausen zur Frage „Was ist eigentlich Mode“ waren zwei spannende Vorträge zu hören. Der Historiker Uwe Westphal nahm am Anfang des Abends das Thema „Modemetropole Berlin“ mit Blick auf die Entwicklung der jüdischen Konfektionshäuser unter die Lupe. Er sieht darin die Chance zur Erinnerung an ehemalige jüdische Modeschöpfer und zur Mahnung über jene, die sich an jüdischem Eigentum bereicherten. Zur Frage: "Was ist heute los in Sachen Mode in Berlin?" gab Dr. Antonella Giannone Antworten. Sie ist Professorin für Modegeschichte und -theorie an der Kunsthochschule Weißensee, die namhafte Designer hervorgebracht hat.

 

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Holzmann-Bildarchiv

Präsentation der Zwischenergebnisse bei Faktura

Präsentation der Zwischenergebnisse bei Faktura Mit den letzten historischen Abzügen, die derzeit digitalisiert werden, endet ein großer Bereich des Digitalisierungsprojektes „Holzmann-Bildarchiv“. Gelegenheit, die Zwischenergebnisse im Haus und im Netzwerk zu präsentieren.Weiterlesen ...

DDG Tagung

DDG-Archiv im BBWA

In der Charité fand die Arbeitssitzung der „Arbeitsgemeinschaft für Geschichte der Dermatologie und Venerologie“ als Vorprogramm am Tag vor der 50. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft statt, die vom 1. bis 4. Mai im CityCube Berlin ausgerichtet wurde. Die Sitzung widmete sich in verschiedenen Vorträgen den fünfzig vergangenen Jahrestagungen, ihren medizinischen und organisatorischen Besonderheiten und ihren historischen Kontexten. Diese Rückschau ergänzte BBWA-Geschäftsführer Björn Berghausen mit einem Vortrag über das Historische Archiv der Gesellschaft, das sich seit 2013 im Wirtschaftsarchiv befindet.
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Ausstellung Prora

Es sollte das größte Seebad der Welt werden ...

Zwischen 1936 und 1939 wurde im Auftrag der „NS-Gemeinschaft Kraft durch Freude“  KdF-Seebad Rügen in Prora  gebaut und in großen Teilen auch vollendet. Mit dem Titel „Baustelle Prora 1936-1942 und 2000-2019“ entsteht zurzeit eine Werkausstellung mit bisher unveröffentlichten Fotos und Dokumenten zum Bau der Anlage aus dem Bildarchiv „Holzmann“,  Gezeigt werden soll darüber hinaus das Fotoalbum eines jungen Bauingenieurs aus dem Büro der damaligen Bauleitung und Pläne des zentralen Statikers des KdF-Seebades, Adolf Leber. Allen ausgestellten Fotografien werden aktuelle Fotos gegenübergestellt. Die Ausstellung wird im September 2019 eröffnet. 

Industriekultur

Interesse an Industriekultur gestiegen

Der vom Tagesspiegel beworbene Industriespaziergang „Eichborndamm“ wurde in Kooperation mit dem Museum Reinickendorf am 14. August durchgeführt. Diesmal war ein Rekordhoch von 47 Teilnehmern zu verzeichnen. Seit Monaten entwickelt sich das Veranstaltungsformat zum „Renner“. Der Tourismus-Point Tegel stattet sich bereits mit weiteren Flyern aus. Im September werden zur Führung 57 Personen vom Stadtplanungsamt sowie zahlreiche Radfahrer vom ADFC  zur zweiten Fahrradtour erwartet. Im Museum Reinickendorf werden die statistischen Daten zu den Spaziergängen und Fahrradtouren gesammelt.

Flyer Eichborndamm Vom Bauernhof zum Industriestandort

Flyer Radtour 2 Reinickendorf Ost: Zwischen Eis und Einstein