IKAFahrzeuge

Fahrzeuge aus Ludwigsfelde

Das Wirtschaftsarchiv und sein Mitveranstalter, die landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg e.V. widmeten den Abend der  Industriegeschichte des Standortes Ludwigsfelde sowie der Mobilitätskultur in West und Ost.

Als Referenten waren der Manfred Blumenthal vom Verein Freunde der Industriegeschichte Ludwigsfelde e.V. und die Leiterin des Stadt- und Technikmuseums Ludwigsfelde Ines Krause sowie  Marcel Bürger vom Karlsruhe Institut für Technologie (KIT) geladen. Nach den einleitenden Worten der Museumsleiterin Ines Krause  zur Entwicklung des  Industriestandort „Ludwigsfelde“ betonte Manfred Blumenthal unter dem Motto „Antriebe und Fahrzeuge aus Ludwigsfelde“, dass Ludwigsfelde auf eine 80-jährige Geschichte zurückblicken kann. Bereits 1936 wurde ein Flugmotorenwerk gegründet aus dem 1957 ein Strahltriebwerk entstand. Nach der Wende wurde es auf die Betreuung moderner Antriebe westlicher Produktion nicht nur für den Luftfahrtbereich umgerüstet. Weitere Stationen machte der Referent bei der Herstellung von Schiffsdieselmotoren, Motorrollern und dem Nutzfahrzeugbau. Er beleuchtete wirtschaftspolitische Entscheidungen und Produktionsprozesse und zeichnete ein lebendiges Bild bis zum Heute. An die Motorrollerproduktion knüpfte Marcel Bürger in seinem nachfolgenden Vortrag an und erläuterte seine wissenschaftliche Untersuchung zur Entwicklung des Motorollers in der DDR und im Vergleich zur Bundesrepublik. Er beleuchtete Technik, die zum Bau verwendeten Materialien und grenzte die Entwicklung im Vergleich zum Auto ab. Der Geschäftsführer des Wirtschaftsarchivs, Björn Berghausen moderierte den Abend und begrüßte unter den Gästen auch den Berliner Staatssekretär Henner Bunde.

Holzmann-Bildarchiv

Professionelle Bearbeitung

Professionelle Bearbeitung Mit der Vorführung der Werkstrecken anlässlich der Präsentation der Ergebnisse in der Werkstatt Faktura gGmbH erhielten BBWA-Geschäftsführer sowie die das Holzmann-Bildarchiv-Projekt begleitenden Bildarchivare Einblick in die Bearbeitung der Digitalisate. Weiterlesen ...

Ingenieursprojekt

Berliner Senat unter-
stützt das BBWA

Der Berliner Senat unterstützt das BBWA beim Aufbau des Philipp-Holzmann-Bildarchivs durch Zuwendungen aus dem Haushalt 2018/19. Das Projekt ist bei der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Einrichtungsförderung Museen, Archive und Bibliotheken angesiedelt. Damit ist sichergestellt, dass nicht nur das komplette Bildarchiv gerettet, der professionellen und digitalen Bearbeitung zugeführt sondern  ein einmaliges Kulturgut über die Stadtgrenzen hinaus für die Zukunft erhalten wird.

Hoppenstedt 1

Über die Wirtschaft für die Wirtschaft

Hoppenstedt-Berichte der Jahre 1951 bis 1967 sind jetzt im BBWA einzusehen. Ihr Ursprung ist der Entwicklung eines neuen Geschäftsmodells zu verdanken, mit dem die Familie Hoppenstedt 1929 begann. Mit Veröffentlichungen über die Wirtschaft für die Wirtschaft wollten sie eine verlässliche Orientierungshilfe für Kapitalanleger, Wettbewerber und Unternehmensgründer schaffen. Die Idee führte zum Erfolg. Bis 2000 hat die Familie den Verlag kontinuierlich ausgebaut. Die ehemaligen Marke Hoppenstedt ist in die Bisnote-Gruppe eingegangen. Bisnote ist in Europa einer der größten Anbieter für digitale Wirtschaftsinformationen.

IHK Umbettungsarbeitn

Volldampf bei der Umbettung

Zurzeit arbeiten mehrere Mitarbeiter der Agens eGmbH mit Volldampf an der Umbettung von 390.000 Mitgliederakten der Industrie und Handelskammer Berlin, die bis jetzt auf 950 Laufmetern in Stehordnern aufbewahrt wurden. Das Kooperationsprojekt des BBWA, der IHK Berlin und der AgensGmbH versteht sich als Beitrag zur Erhaltung des kulturellen Erbes Berlins und dessen Zugänglichkeit. Mehr...