Preisverleihung

Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb zum Preis für Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsgeschichte

Das BBWA lobt alle zwei Jahre den „Preis für Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsgeschichte“ aus. Der Preis wurde 2014 anlässlich des 10-jährigen Bestehens des BBWA aus der Taufe gehoben und am 6. November 2015 erstmalig an Simon Lengemann vergeben. Die preisgekrönte Arbeit ist eine Masterarbeit am Lehrstuhl für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Humboldt-Universität Berlin mit dem Titel „Mieter, Hausbesitzer und Wohlfahrtsamt. Berliner Arbeiterviertel in der Großen Depression 1929 bis 1933“. Mit dieser erstmaligen Vergabe des Preises ist ein Anfang für die Förderung der Auseinandersetzung mit der Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsgeschichte gemacht.
Um die Erforschung der regionalen Wirtschaftsgeschichte Berlins und Brandenburgs weiterhin zu befördern, ruft das BBWA Studenten und Absolventen von Universitäten und Fachhochschulen zur Teilnahme an der Ausschreibung im November 2016 auf

Teilnehmen können wirtschaftsgeschichtliche Studien in Form einer Diplom-, Master- oder Bachelorarbeit. Der Preis soll für die interdisziplinäre Förderung der Auseinandersetzung mit Wirtschaftsgeschichte Anreiz sein. Das heißt, es können sich Historiker und Historikerinnen, aber auch Studenten und Studentinnen der Soziologie, Literaturwissenschaft, Archivwissenschaft, Betriebs- und Volkswirtschaft, Kunstgeschichte oder anderer Fachrichtungen mit einem passenden Text für den Preis bewerben. Voraussetzung für die Teilnahme Studierender ist die Einschreibung an einer Universität oder Fachhochschule (Nachweis erforderlich).

Die Themen der einzureichenden Arbeiten sollen einen Bezug zur Wirtschaftsgeschichte der Region Berlin und Brandenburg haben. Die Arbeiten können sich mit wirtschafts-, unternehmens-, gesellschaftsgeschichtlichen u.a.m. Erkenntnissen befassen und sollen den aktuellen Forschungsstand widerspiegeln sowie den Wissenstand auf dem Gebiet der regionalen Wirtschaftsgeschichte bereichern. Arbeiten, die Archivquellen auswerten, sind besonders willkommen.

Der Preis ist mit einem Preisgeld dotiert und wird in geeigneter Form veröffentlicht. Der Preis wird 2017 wieder vergeben und steht unter der Schirmherrschaft von Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister Berlins 2001 bis 2014.

Bisherige Preisträger

2015: Simon Lengemann

Weiterführende Informationen

Holzmann-Bildarchiv

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Aufruf Wi Ge 2019 2

Aufruf!
Preis für Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsgeschichte 2019

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Dresden Ausstellung Bagdadbahnbau

Ausstellung im Verkehrsmuseum Dresden

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Lina Richter

Kampf um Heut und Morgen. Bezirkliche Spurensuche zu 100 Jahren Frauenwahlrecht

Im Atelier der Schwartzschen Villa präsentiert das Kulturamt erste Ergebnisse einer Spurensuche im Bezirk zum Thema 100 Jahre Frauenwahlrecht (04.1.2019 – 10.3.2019). Beispielhaft erzählt sie neun Biografien von Frauen, die für die politische und gesellschaftliche Gleichberechtigung von Frauen eintraten. Eine der Biografien ist Prof. Lina Richter, geb. Oppenheim gewidmet.  Der Briefnachlass von Lina Richter diente für die Ausstellung als Informationsquelle. Zum Nachlass